Jung-Schiedsrichter-Turnier 2018 im Kreis Emsland

Gut vorbereitet durch drei Trainingseinheiten, trafen wir uns am Vortag, um gemeinsam nach Lingen zu fahren, damit wir unsere nächtliche Unterkunft einrichten konnten. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden Fahrt sind wir in der Baccumer Mühle angekommen und bezogen unsere Betten. Uns blieb eine dreiviertel Stunde Zeit, bis wir geschlossen zur Abendveranstaltung gefahren sind.

Auf der Abendveranstaltung konnten wir als einer von über zwanzig Teilnehmern unseren Kreis vertreten. Um 18:30 Uhr fingen die ersten Redner an uns willkommen zu heißen und erwähnten, wie gespannt sie auf den nächsten Tag sind. Als das Buffet eröffnet war, konnten wir sehen wie groß die tatsächliche Auswahl war. Das Essen war besonders lecker. Im Laufe des Abends haben die Trainer mit uns ein Spiel gespielt, bei dem uns in lustiger Art und Weise eine Nummer zugeteilt wurde. Dieses Verfahren dauerte zwar einige Runden, am Ende war aber jeder mit seiner Nummer sehr zufrieden. Anschließend beschlossen wir die Veranstaltung zu verlassen und zurück in die Mühle zu fahren. In der Mühle angekommen, versammelten wir uns im Gemeinschaftsraum und genossen bei ein paar Getränken die gute Stimmung innerhalb der MitGAREISten. Jeder einzelne hatte das Wort und durfte sagen, was er sich für das Turnier wünscht. Die Wünsche vielen sehr unterschiedlich aus aber fest stand dennoch, dass wir in die Zwischenrunde wollen, welche zuletzt 2013 mitunter von unserem Trainerteam Marc Gareis und Lorenz Müller, damals noch Spieler, erreicht wurde. Der Abend wurde spät und nach vielen Gesprächen untereinander beschlossen wir schlafen zu gehen, da der morgige Tag schon um 07:00 Uhr begann.

Am nächsten Morgen sind wir in der Kiesberghalle in Lingen angekommen und waren in Topform. Unsere Gegner waren niemand geringeres als Kreis Verden, Osnabrück-Land, Osnabrück-Stadt, Northeim-Einbeck und der Kreis Braunschweig. Unser erstes Spiel startete gegen Verden. Das hart umkämpfte aber sehr faire Spiel endete durch den Siegtreffer von Nico Schünemann mit 1:0. Diese drei Punkte waren mehr als genug Motivation für uns, um im nächsten Spiel gegen den Kreis Braunschweig unseren Punktestand auf 6 Pkt. aufzustocken. Anfangs waren wir die offensichtlich bessere Mannschaft, doch blieben torlos. Braunschweig schaltete schnell um und schenkte uns unser erstes Gegentor des Turniers ein. Auch unser Flying Goalkeeper war kein Joker und so fiel das 2:0 – Endstand. Unsere Trainer machten und in der Kabine klar, dass nun wir alles in der Hand haben und um einem Weiterkommen näher zu kommen, müssten im Spiel gegen Kreis Osnabrück-Stadt gewinnen. Motivation pur wurde uns vom Trainerteam und den Mitgereisten aus Hannover kommuniziert. Schnell gingen wir im Spiel mit 3:0 in Führung, kassierten dennoch in den letzten Sekunden ein Gegentor, ausgelöst durch den Nachschuss eines berechtigten Elfmeters. Immer näher rückte die Chance auf die Zwischenrunde und so war ein weiter Sieg gegen Osnabrück-Land von enormer Bedeutung. Auch diesen Gegner konnten wir mit 3:0 bezwingen. Im letzten Spiel gegen Northeim hätte uns sogar ein Unentschieden gereicht, dennoch gewannen wir mit 2:1 und fuhren in die Zwischenrunde nach Meppen. Eine sehr faire Leistung der gesamten Gruppe in der Vorrunde.

In Meppen hieß unser erster Gegner Kreis Emsland, bei dem unsere Mannschaft ihre beste Leistung des Tages abrief. Zwar reichte es nur für eine 3:1 Niederlage, aber das Tor zum Ausgleich ließ uns noch einmal feiern. Immer wieder machte uns unser Trainerteam klar, dass wir Spaß haben sollen, dass jeder gleichviele Spielminuten bekommt und wir eine faire Leistung auf den Platz bringen sollen. Diese Worte blieben bis zum letzten Spiel hängen. Obwohl wir schon ausgeschieden waren und über zwei Stunden auf dieses Spiel gewartet haben, blieb volle Konzentration nicht aus. Paraden über Paraden hielten unser Tor sauber, doch der Druck war zu groß. In den letzten paar Minuten konnten wir klare drei Gegentore nicht mehr verhindern. So bejubelten uns die MitGAREISten Fans noch ein allerletztes Mal, bevor es unter die wohlverdiente Dusche ging. Gemeinsam schauten wir uns noch das spannende Finale und die darauffolgende Siegerehrung an.

Trotz des Ausscheidens in der Zwischenrunde wurde der Kreis Hannover-Land noch geehrt und wir erhielten den Fair-Play-Pokal. Diese Ehrung machte das gesamte Team unfassbar stolz und glücklich. Unser KSO Michael Nitsche kommentierte diese Sieg mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch Jungs! Ihr habt durch euer Verhalten den Kreis vorbildlich vertreten. Dieses ist dem KSA wichtiger als jeder Sieg!“ Mit dieser Ehrung verabschiedeten wir uns aus Meppen und fuhren zurück in die Landeshauptstadt zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant. Dabei wurde noch viel geredet und das Trainerteam ließ ebenfalls noch ein paar dankende Worte fallen, bei denen deutlich wurde, wie unfassbar stolz sie auf unsere Leistung und auf unser faires Verhalten sind. Auch die Trainer kamen nicht zu kurz und so fand die Mannschaft ebenfalls noch einige lobende Sätze am Trainerteam „Müllreis“

Wir waren alle sichtlich erschöpft und letztendlich froh, dass wir heil zuhause angekommen sind.

Der Kreis Hannover-Land bedankt sich für die starke und faire Leistung des Teams und beim Veranstalter für den Reibungslosen Ablauf.

Verfasser: Fynn Bothe

Ehrungen im Rahmen der Danke-SR-Aktion

Im Rahmen der Danke-SR Aktion des DFB wurden eine Schiedsrichterin und zwei Schiedsrichter ausgezeichnet. Kreisschiedsrichterobmann Michael Nitsche nahm die Ehrungen im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung der Schiedsrichtertrainingsgruppe vor.

Als Siegerin bei den Frauen wurde Hannah Mitera vom TSV Germania Arpke ausgezeichnet. Hannah ist seit 2012 Schiedsrichterin und übt seit dem dieses Hobby mit viel Engagement und Einsatz aus. Neben der hohen Anzahl der Spielleitungen in jeder Saison, konnte sie kontinuierlich von Saison zu Saison in den Spielklassen aufsteigen.Als weitere Überraschung für Hannah konnte Nitsche ihr den Aufstieg zur Rückserie in die Bezirksliga der Herren mitteilen.

Thomas Grünwald vom 1.FC Germ. Egestorf/Langreder wurde als Sieger in der Rubrik U50 ausgezeichnet. Als Schiedsrichter der ersten Kreisklasse ist er sich nie zu schade, auch Spiele der unteren Jugendmannschaften zu übernehmen. Gerade bei kurzfristigen Spielen steht er immer zur Verfügung und bietet sich den Ansetzern an.

Als Sieger Ü50 wurde Andreas Junge vom TSV Pattensen ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit auf dem Platz kümmert er sich als Obmann im Verein um seine Jung-Schiedsrichter. So kümmert er sich um Fahrmöglichkeiten zu den Spielen, veranstaltet vereinsinterne Lehrabende und kümmert sich immer wieder um neue Anwärter zu den Lehrgängen. Auch für die Schiedsrichter, welche Spiele bei seinem Verein leiten, hat er eine Infomappe für die Kabine erstellt, wo die Fahrmöglichkeiten der Busse und Bahnen verzeichnet sind.

Seit 2016 führt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Kooperation mit seinem Partner DEKRA die Aktion "Danke Schiri" auf Landesverbands- und Bundesebene durch, um dem Engagement der mehr als 75.000 Schiedsrichter im deutschen Amateurfußball eine angemessene Wertschätzung zu erbringen. Dabei geht es jedoch weniger um die sportlichen Leistungen auf dem Platz, Ehrungskriterien sind beispielsweise die Unterstützung bei der Schiedsrichterwerbung oder die Mitarbeit bei Lehrgängen. Auch das soziale Engagement und sonstige besondere Leistungen werden berücksichtigt.

Die Aktion "Danke Schiri" richtet sich an alle Schiedsrichter, die im Männerbereich Spiele unterhalb der 3. Liga, im Frauenbereich unterhalb der Allianz Frauen-Bundesliga leiten. Die Auswahl und Auszeichnungen werden zuerst auf Kreisebene vorgenommen, dann auf Bezirks-ebene und danach werden die Sieger vom Landesverband gekürt. Mit den Siegern der 21 Landesverbände in drei Kategorien (Schiedsrichterinnen, Schiedsrichter U 50 und Schiedsrichter Ü 50) ergeben sich 63 Landessieger auf DFB-Ebene, welche im Mai ausgezeichnet werden.

 

 

Anwärterlehrgang Gymnasium Lehrte im Juni 2016

An insgesamt zehn Sitzungsterminen in den vergangenen Wochen führten wir einen Anwärterlehrgang am Gymnasium Lehrte durch.

Acht der zehn zur Prüfung am Dienstag, den 21. Juni 2016 angetretenen Anwärter haben diese erfolgreich abgelegt. Die Prüfung wurde dabei von Thomas Rüdiger (Schiedsrichterobmann des Bezirks Hannover) abgenommen. Die beiden im ersten Versuch nicht bestandenen Anwärter werden ihre Prüfung im Rahmen des nächsten regulär stattfindenden Anwärterlehrgangs im August wiederholen.

Die Vorbereitung erfolgte mithilfe des DFB-Onlineportals. Wir präsentierten den Anwärtern nicht nur die 17 Regeln des Fußballs, sondern unterrichteten sie im Anschluss an die bestandene Prüfung auch über administrative Aufgaben wie den Onlinespielbericht.

Vielen Dank an der Stelle für den kompetenten und sympathischen Besuch von Ex-Bundesliga-Schiedsrichter und langjährigem Funktionär, Wolfgang Mierswa.

In ihren ersten Einsätzen in der neuen Saison 2016/2017 werden wir versuchen, die jungen Kameraden so gut es geht zu unterstützen.

 

Vielen herzlichen Dank an Wolfgang Mierswa, Thomas Rüdiger, Michael Nitsche und Sportlehrer Daniel Henke sowie alle Teilnehmern!

 

Wir hatten Spaß und Freude bei der Gestaltung und Durchführung des Anwärterlehrgangs und hoffen, dass ihr der Schiedsrichtergemeinschaft lange treu bleibt. Ein herzliches Willkommen!

 

Die neuen Schiedsrichter sind: Niklas Becker, Oliver Blum (beide TSG Ahlten), Hendrik Don (FC Lehrte), Niklas Emme, Laurin Küntzel, Adrian Weicht (alle MTV Ilten), Tjorven Müller und Jannes Oppermann (beide TSV Germania Arpke).

 

Gez. Timon Schulz & Alexander Jahn

 

 

Jung-SR-Turnier am 09.01.2016

Am Samstag den 09.01.2016 fand das 34. Jungschiedsrichterturnier in Hannover Stadt statt.

Nachfolgend die Berichte unserer beiden Mannschaften.

Bericht vom Frauenteam

Nach mehrmaligem Training wurde es für uns am 9.1 ernst, als wir, unter dem Namen Region Hannover, als eine der 7 Frauenmannschaften am Jung-SR Turnier 2016 teilnahmen. Für das Turnier der Frauen hieß es, Gruppensieger ist auch zugleich Turniersieger, also galt es von Anfang an, alles zu geben. Unser erstes Spiel, das dritte der Gruppe, gegen den Kreis Lüneburg endete mit einem zufriedenstellenden 0:0. Schließlich hatte unsere Mannschaft in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt und dafür hatte das Zusammenspiel ziemlich gut funktioniert. Unser nächstes Spiel ging gegen den Kreis Uelzen, einen Favoriten für den Titel, und nach zwei unglücklichen Gegentoren endete die Partie dann mit einem 0:2, was im Großen und Ganzen in Ordnung ging, da die Uelzenerinnen durchaus überlegen waren. Nach diesen zwei Spielen war nun schon relativ früh klar, dass unsere Schwächen vor allem im Abschluss lagen. So endeten auch die nächsten drei Partien gegen den Kreis Harburg, den Bezirk Braunschweig und den Bezirk Weser-Ems 0:0. Während gegen Harburg und Weser-Ems eigentlich noch mehr drin gewesen wäre, war das 0:0 gegen Braunschweig, der auch eine Favoritenrolle inne hatte, guter kämpferischer Leistung zu verdanken. Im letzten Spiel, gegen den Bezirk Hannover, galt es nun, im vermeintlichen Derby, der Torlosigkeit ein Ende zu bereiten. Wir starteten vielversprechend in die Partie, es wurde von allen Positionen sowohl nach vorne, als auch nach hinten gearbeitet. So kam auch das 1:0 von Ayse Agac nach einer Kombination aus der Abwehr zustande. Wenig später erhöhte Anna-Lena Tschirch auf 2:0, was zugleich Endstand war.

So endete das Turnier für uns mit 7 Punkten, einem ausgeglichenem Torverhältnis und dem 4. Platz. Das wurde auch gleich in der Halle mit einem super leckeren Fußballkuchen und (alkoholfreiem) Sekt gefeiert, bis es dann noch in die Uni-Halle ging, um sich die Siegerehrung der Frauen sowie den weiteren Verlauf des Jungenturniers anzugucken.

Alles in allem war das Jung-SR Turnier eine tolle Erfahrung, bei der man so einige neue Kontakte knüpfen und vor allem viel Spaß haben konnte. Ein besonderer Dank gilt hierbei nochmal unseren Trainern Helge Bruns und Gordon Eckert, deren rosa T-Shirts schon recht damit hatten, dass sie Trainer waren, weil Superheld kein offizieller Titel war, sowie unserer Betreuerin Anika Hotzel, dafür, dass sie so viel Mühe und Zeit für uns geopfert haben.

Celina Dettmering (SV Scharrel)

Bericht vom Jungenteam

Das 34. Jungschiedsrichtertunier fand dieses Jahr sozusagen um die Ecke statt. Ausgerichtet wurde das Turnier von den Kollegen der Stadt, die dafür ein großes Organisationsteam bereitstellten. Vielen Dank an dieser Stelle für euer Engagement.

Leider wurde, die sonst traditionell am Freitag stattfindende, Abendveranstaltung gestrichen. Deswegen entschlossen sich die ,,Funktionäre" bestehend aus Präsident Michael Nitsche, Sportmanagarin Anika Hotzel, Fanbeauftragter Phillip Roegner-Arasin, Medienbeauftragter Timon Schulz, der von Jan-Luca Biester tatkräftig unterstützt wurde, den Trainern der Herrenmannschaft Lorenz Müller und Marc Gareis sowie den Trainern der Frauenmannschaft Gorden Eckert und Helge Bruns eine eigene Abendveranstaltung auf die Beine zu stellen. Zu Jan-Luca gibt es noch zu sagen, dass er sich während des Turniers auch noch als DJ versuchte, seine Talente aber eindeutig beim Pfeifen liegen.

Der Kader wurde vom KSA zusammengestellt und setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Mannschaftskapitän Justus Bertram, Ihbe Visser, Emilio Ingaliso, Torwart Lukas Warnecke, Erik Söchtig, Nils-Sören Wiese, Steven Schillgalies, Benedikt Junge und Adrian Strohmeyer. Dieser stimmte mit großer Mehrheit für einen gemeinsamen Abend im Bowlingcenter Hannover. Dort fanden sich am Freitag auch alle pünktlich ein.

Ein Ereignis, was bei jedem wohl rot im Kalender angestrichen wurde. Alle gingen von einem entspannten Abend aus, aber Pustekuchen. Wir wären ja nicht wir, wenn wir dem Abend nicht einen kleinen Anreiz gegeben hätten. Derjenige, der die wenigsten Punkte hatte, ,,durfte" sich am Turniertag in einem rosa Trikot warmmachen. Trotzdem war die Stimmung sehr heiter und als vom Bowlingcenter kleinere Spiele ausgetragen wurden, in denen eine Bahn eine Runde Schnaps gewinnen konnte, drehten alle mächtig auf. Doch glücklicherweise ist Bowlen nicht unbedingt unsere Sportart. Gegen 22:30 machten sich dann die meisten auf den Weg nach Hause.

Nichts desto trotzt standen alle, außer dem üblichen Verdächtigen, vorbildlich um 9:45 an der IGS Roderbruch, in der die Spiele der Vorgruppe F stattfanden, auf der Matte.

Die Vorgruppe startete gleich mit einem absoluten Kracher, der Mutter aller Derbys; Stadt gegen Land. Die spielerisch mehr begabte Auswahl der Stadt bestimmt das Spiel und ging trotzdem, zwischen den Torpfosten Flugstunden nehmenden Lukas Warnecke verdient in Führung. Das dadurch erzwungene offensivere Spiel führte dazu, dass sich Lücken ergaben und auch der 2:0 Entstand erzielt wurde. Dennoch war die Stimmung bis zu diesem Zeitpunkt noch recht gut. Nur die Fragen der Presse gingen Coach Gareis ,,auf den Sack". Doch dieses änderte sich schlagartig mit dem 0:6 katastrophal verlorenen Spiel gegen Emsland. Charakteristisch für das Spiel war, wie sich die Gesichtsfarbe von ,,el Presidente" Michael Nitsche von Tor zu Tor seinem knallroten KSA Trainingsanzugs-Oberteil anpasste. Der Kommentar von ihm ,,Der Trainerstuhl hat nur noch zwei Beine" spiegelte die Ernsthaftigkeit der Situation wider.

Die Mannschaft versprach Besserung (die Trainer hatten wohl doch noch einen guten Draht zu der Mannschaft) und ging das dritte Spiel sehr viel engagierter an, als zuvor. Dennoch wurde auch das Spiel knapp mit 1:2 gegen Holzminden verloren. Torschütze war Justus Bertram. Das 0:3 gegen Cloppenburg spielte dann nur noch eine untergeordnete Rolle, weil sich Steven Schillgalies und Ihbe Visser ohne Fremdeinwirkung schwer verletzten und per Rettungswagen in die MHH eingeliefert wurden. Beide sind zum Glück wieder auf dem Weg der Besserung. Das dezimierte Team raufte sich noch einmal zusammen und erkämpfte sich im vorletzten Spiel gegen den Tabellenführer Lüchow-Dannenberg ein großartiges 0:0. Sie sicherte sich auch noch mit einem 2:0 durch Nils-Sören Wiese und wieder durch Justus Bertram gegen Helmstedt doch noch den verdienten Sieg und sorgte wieder für einigermaßen gute Stimmung, da die prophezeite Katastrophe doch noch ausblieb.

Den Turniersieg erkämpften sich die Kollegen aus der Stadt in einem packenden Finale gegen Verden. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Abschließend bleibt noch zu sagen, dass wir Schiedsrichter nicht nur pfeifen, sondern auch kicken können. Naja, mehr oder weniger.

Erik Söchtig (FC Springe)

19 Teilnehmer bestehen Schiedsrichter-Lehrgang im Kreis Hannover-Land

Mit einem guten Ergebnis ging der jüngste Schiedsrichteranwärterlehrgang des Kreises im Vereinsheim der Spvgg Laatzen zu Ende. Von den 27 zur Prüfung angetretenen Anwärtern haben 19 Teilnehmer die Prüfung bestanden, davon sogar zwei Absolventen fehlerfrei. Die Prüfung wurde von dem Lehrwart des Bezirksschiedsrichterausschusses des Bezirks Hannover Marcus Schierbaum abgenommen wurde. Erneut fand der Anwärterlehrgang teilweide unter Hilfe eines Online-Portals, welches von DFB-Medien zur Verfügung gestellt wurde, ausgebildet.

 

Die Teilnehmer absolvierten im Vorfeld der Prüfung drei Präsenzlehrabende, die vom Kreisschiedsrichterobmann Michael Nitsche (SV Dedensen) und seiner Mitstreitern Philipp Roegner (TSV Kleinburgwedel) und Anika Hotzel (VSV Benthe) durchgeführt wurden. Hier wurden die wichtigsten und umfangreichsten Regeln gemeinsam durchgesprochen. Die übrigen Regel und Übungsfragen haben sich die Teilnehmer online erarbeitet.

 

Die erfolgreichen Absolventen in der Übersicht:

Philip Dietrich (MTV Ilten), Marek Dikutz und Agim Shala (beide TSV Havelse), Michael Fischer und Marc Golitz  (beide Spvgg Laatzen), Alexander Hanff (SV Dedensen), Christian Högele und Niklas Schipplock (beide BSG Laatzen), Luke Jeremias (SV 06 Lehrte), Gerrit Karge (1.FC Wunstorf), Leonhard Krasnic (TSV Luthe), Markus Krull (TSV Wettmar), Julian Mory und Hendrik Münch (beide SV Sorgensen) , Maik Oswald (FSC Bolzum/Wehmingen), Marko Parlow (SV Eintr. Hiddestorf), Laurin Rudloff und Valentin Rudloff (beide FC Völksen) und Jan Patrick Weiss (FC Mecklenhorst)

 

Futsal-Lehrgang am 31.10.2015

Am Samstag, den 31.10.2015 wurde auf Einladung des Schiedsrichterausschusse des Kreises Hannover-Land im Vereinsheim des TV Jahn Leveste ein Futsallehrgang angeboten. Pünktlich um 15 Uhr begrüßte der Futsal-Beauftragte des Kreises, Lorenz Müller, die zahlreichen Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen. Da sowohl erfahrene Futsal-Schiris dabei waren als auch einige Neulinge wurden die Regeln nicht nur einfach durchgekaut sondern es wurde von Lorenz versucht, es allen auch anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen. Auch wurde jede Zwischenfrage sofort beantwortet sodass nie Langweile aufkam und der etwa 2 Stunden dauernde Theorieteil fast wie im Flug verging. Nach einer kurzen Pause folgte der mit Spannung erwartete Regeltest. Es sollten 20 Fragen, die von leicht bis sehr schwierig einen guten Querschnitt durch das Regelwerk boten, möglichst fehlerfrei beantwortet werden. Als alle fertig waren, gab es nicht etwa das Ergebnis sondern es wurde erst in die Sporthalle nach Gehrden gewechselt, wo das Gelernte nun in der Praxis umgesetzt werden sollte.  Zunächst ging es um die Spielfeldmarkierungen. Gemeinsam wurden alle 16 notwendigen Markierungen aufgeklebt. Danach wurden 2 Mannschaften gebildet und es wurden für jedes etwa 10 Minuten dauernde Spiel immer 2 Schiedsrichter im Wechsel ausgewählt, die immer einen erfahrenen Helfer an ihrer Seite hatten, sodass am Ende jeder einmal gepfiffen hatte. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass bei umstrittenen Situationen im Spiel sofort erklärt wurde, wie sich die Schiedsrichter richtig verhalten. Zusätzlich gab es nach jedem Spiel eine kurze Nachbesprechung, bei der auch die Spieler gefragt wurden, was gut oder schlecht war. So konnte jeder eine eigene Erfahrung machen, wie es sich beim Futsal anfühlt zu pfeifen und zusätzlich konnte man die Schiedsrichter auch aus Sicht eines Spielers beurteilen. Ich glaube dass es keine bessere Vorbereitung auf die ersten echten Ansetzungen geben kann. Nach fast 2,5 Stunden Futsal in der Halle waren dann alle geschafft, aber anscheinend auch zufrieden mit den gelernten und vor allem mit den praktischen Erfahrungen. Auch die Neulinge zeigten nach einer kurzen Eingewöhnung schon eine tolle Leistung. Bevor nun alle die Heimfahrt antraten, gab es noch die mit Spannung erwartete Bekanntgabe des Regeltests. Damit ging ein toller und spannender Lehrgang zu Ende, für den ich mich auch im Namen aller Teilnehmer, bei Lorenz bedanken möchte.

Jonas Maack (FSC 04 Bolzum/Wehmingen)

 

 

Jung-SR-Lehrgang des Verbandes 19.10. - 22.10.2015

Hannah Mitera, Michael Weiner, Murat Kilinc und Mazlum Kilinc (v.l.n.r.)

An dem Jung-Schiedsrichter-Lehrgang in Bahrsinghausen nahmen viele junge Schiedsrichter des Verbandes erfolgreich teil. Der Lehrgang ging vier Tage lang und fand in Bahrsinghausen in einer Sportschule statt.
Am ersten Tag sind wir alle unterschiedlich angereist und bekamen unsere Zimmer zugeteilt.
Nachdem wir unsere Zimmer erkundet hatten, waren wir sehr hungrig und trafen uns wenige Minuten später, um gemeinsam Mittag essen. Das Essen war sehr vielfältig und hat uns allen geschmeckt. Als alle Bäuche gefüllt und gesättigt waren, ging es auch schon mit dem Programm los. Damit jeder die Chance hat jeden kennenzulernen, durfte sich jeder vorstellen.

Kennenlernen schön und gut. Wir wollten wissen wo wir überhaupt sind. Dazu machten wir einen Rundgang über das Gelände der Sportschule. Neben unserem Gebäude befand sich das sogenannte Sporthotel, was uns auch gezeigt wurde. Besonders gut fanden wir das Schwimmbecken.

Nach dem sogenannten „Informationsgang“ hatten wir direkt mit der Theorie angefangen. Es wurde speziell auf  die Regel 12 - Verbotenes Spiele und unsportliches Betragen eingegangen. Das ganze wurde aufgefrischt und man konnte sich wichtige Dinge, die man vielleicht nicht mehr so gut im Kopf hatte, notieren. Das fanden wir besonders gut.

Wie man es aus der normalen Schule nicht anders kennt, gibt es nicht nur Einzelarbeiten, sondern auch das sogenannte arbeiten in einer Gruppe. Gemeinsames erarbeiten eines Themas, welches man anderen Menschen, die das Thema nicht kennen, erklären soll. Ganz schön schwierig, oder? Mit Menschen die man gerade mal wenige Minuten kennt, in einer Gruppe arbeiten. Aber genau das sollten wir versuchen.
Die Gruppenarbeit stand an. Meine Gruppe bestand aus 4 weiteren Personen und gemeinsam hatten wir das
Thema: Trainingsplanung für SR.

Jede Gruppe hatte ihr eigenes Thema.
In meiner Gruppe, aber auch in anderen Gruppen hat das gemeinsame arbeiten gut funktioniert und alle haben eine ordentliche und erfolgreiche Präsentation über die Bühne gebracht.

Nach dem Abendessen besuchte uns Michael Weiner der BL Schiedsrichter aus Holzminden. Wie heißt es so schön: „Jeder fängt mal klein an“. Und er erzählte uns von seiner Karriere  als Schiedsrichter. Jeder durfte seine Fragen an ihn stellen und bekam auch eine passende Antwort dazu.
Ein sehr guter Programmpunkt. Und auch nochmal Vielen Dank an Michael, dass er den weiten Weg auf sich genommen hat und für uns als Ansprechpartner zur Verfügung stand.

Wie auch an allen anderen Tagen ging es zum Tagesausklang zum Schwimmen in das Sporthotel. Dort durften wir dann neben dem schwimmen, einfach mal entspannen und Gespräche mit anderen führen.

An Tag zwei haben wir uns um 8:10 Uhr zum gemeinsamen frühstücken getroffen. Nach dem alle ordentlich gefrühstückt hatten, sollten wir uns für die Laufprüfung vorbereiten. Wir fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Sportplatz in Bahrsinghausen OT Kirchdorf. Alle motivierten sich gegenseitig, um gut abzuschneiden. Mit Erfolg! Zurück in der Sportschule angekommen, präsentierten die jeweiligen Gruppen ihre Themen.

Dann ging es auch straff mit den weiteren Programmpunkten weiter. Wir hatten uns auf die Strafgewalt des Schiedsrichters spezialisiert. Dazu bekamen wir Arbeitsblätter, die wir bearbeiten sollten. Dieses Thema fand ich wichtig, denn der ein oder andere Schiedsrichter war schon in solch einer Situation. Dazu genaueres zu wissen fand ich sehr gut.

Zum Ende des Tages sprachen wir über die Regel 11 –Abseits. Hier haben wir die Grundlagen aufgefrischt. Zum Schluss wurden wir selbst gefragt. Dazu schauten wir uns Videos an, und sollten endscheiden ob Abseits oder nicht. An Tag drei trafen wir uns alle gemeinsam wie gewohnt zum Frühstück.

Nachdem wir alle gefrühstückt hatten, bereiteten wir uns auf den schriftlichen Teil des Lehrgangs vor. Hierzu übten alle fleißig und ließen ihre Köpfe arbeiten. Speziell im Heinevetter.

Als sich alle mit dem Heinevetter vertraut gemacht hatten, bekamen wir nochmal die Chance ungeklärte oder gar unklare Fragen zustellen. Ich persönlich fand es gut, dass man kurz vor der theoretischen Leistungsprüfung alles fragen durfte, was einem unklar war. So fühlte man sich besser vorbereitet. Nach der 5 minütigen Saftpause kamen wir auch schon zur theoretischen Leistungsprüfung. Das ging fix. Lange wurde nicht geschrieben und die Prüfung endete nach wenigen Minuten. Mit einem guten Gefühl ging es zum wohlverdienten Mittagsessen.

Den ganzen Vormittag mussten wir unser Köpfchen anstrengen, da kam die Idee Fußball zu spielen genau richtig. Endlich! Auf dem Court wurde Fußball gespielt und parallel wurde auf dem Tennisplatz „Hochhalten“ gespielt. Wie bei jedem Spiel gab es sowohl Gewinner, als auch Verlierer. Aber das war nicht die Voraussetzung. Es sollte Spaß machen. Und das hat es, allemal.

Frisch geduscht, trafen wir uns wie jeden Abend zum wohlverdienten Abendessen. Jeder sprach über das Turnier, wie toll es war. Zum krönenden Abschluss des Tages schauten wir gemeinsam Champions League. Die Zeit ging so schnell rum. Und schon war es auch der letzte Tag des Lehrgangs…

Um 8:30 Uhr ging es zum letzten Mal zum Frühstücksbuffet. Anschließend mussten wir unsere Betten abziehen, Fenster schließen und das Zimmer wie vorgefunden, auch wieder verlassen.

Zu guter Letzt trafen wir uns zur Besprechung der Regelfragen. Meiner Meinung nach hatte jeder relativ gut abgeschlossen. Der Durchschnitt lag bei 2,24.

Und nun kam wirklich der letzte Teil des Lehrgangs. Wir diskutierten wir ob das Soziale Netzwerk ein Fortschritt für die Schiedsrichter ist oder doch eher ein Reinfall. Dazu schauten wir uns ein paar Positive, als auch Negative Beispiele an. Ich fand es besonders gut, dass wir mal unter Schiedsrichter darüber gesprochen haben, denn jeder hat seine eigene Meinung zu dem Thema und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben.

Viele wichtige Themen wurden aufgefrischt, man hat viele neue Kontakte geknüpft, und zu allem hat es auch sehr viel Spaß gemacht. In diesem Sinne war es eine gute Entscheidung am Jung-Schiedsrichter-Lehrgang des Verbandes teilzunehmen.

Vielen Dank an alle die an dem Lehrgang beteiligt waren und auch Danke an alle die teilgenommen haben. Im Namen von allen Lehrgangsteilnehmer wollen wir uns auch noch ganz herzlich bei den Lehrgangsleitern Michael Nitsche und Günther Schaper für die tolle Lehrgangsleitung bedanken!

Gez .Murat Kilinc

SV Ramlingen/Ehlershausen

Coachinglehrgang Hannover Land 17. - 19.07.2015

Am 17.07. startete der alljährliche Coachinglehrgang im Schullandheim Bredenbeck bei schönstem Wetter, sodass wir nach dem Auspacken und einer ersten Vorstellungsrunde das Essen nach draußen verlegen konnten. Dabei entstanden schnell angeregte Gespräche, bei denen sich die Teilnehmer, von denen viele das erste Mal dabei waren, besser kennenlernen konnten. Danach wurde Fußball gespielt, bis es zu dunkel wurde und pünktlich zur Nachtruhe machten sich alle zumindest auf den Weg in Richtung Schlafsaal.

 

Am nächsten Morgen machte sich zeitiges Zubettgehen bezahlt, da es bereits um viertel vor Acht aufstehen und fertig zum Frühsport machen hieß. Während man zuvor noch einige müde Gesichter erblicken konnte, weckte der anstrengende Lauf durch den Deister auch die Letzten auf. Nach dem Frühstück stand der von Einigen mit Bangen erwartete Regeltest auf dem Programm, wurde doch am Abend vorher noch kontrovers über gewisse Regelfragen diskutiert. Diese Sorgen erwiesen sich jedoch in den meisten Fällen als unberechtigt und der Test fiel insgesamt positiv aus. Am Nachmittag trainierten wir auf dem Fußballfeld Laufwege und das Stellungsspiel insbesondere bei Standardsituationen. Darauf folgten Rollenspiele, die sich mit verschieden Unsportlichkeiten beschäftigten. Aufgrund der teilweise nur eingeschränkt vorhandenen Schauspielkünste brauchte dies in einigen Fällen mehrere Anläufe und dennoch entwickelten sich ein paar Szenen anders, als es zuvor geplant war. Trotz dieser Verzögerungen blieb danach noch genug Zeit für ein Turnier im Fußballtennis, bevor es zum Abendessen ging. Bis zu sehr später Stunde mussten die Letzten dann warten, bis es auch für sie zum Einzelgespräch mit der Lehrgangsleitung ging, in dem die letzte Saison reflektiert und für die neue geplant wurde.

 

Der letzte Tag begann erneut mit einer Laufrunde, jedoch regnete es in Strömen, was insbesondere bergab für eine größere Herausforderung sorgte. Als alle Läufer komplett durchnässt wieder am Schullandheim ankamen, waren wir froh, dass der Rest des Programms an diesem Tag drinnen stattfand. Seinen Abschluss fand der Lehrgang nach Referaten über die Zusammenarbeit im Gespann und die Verwendung von persönlichen Strafen mit der Lehrgangskritik und gemeinsamen Aufräumen. Pünktlich um 13 Uhr waren dann auch sämtliche Aufgaben erledigt und nach und nach reisten Alle ab. Die Verabschiedung viel dabei deutlich herzlicher aus, als die Begrüßung, wodurch sich zeigte, dass die Gruppe an diesem Wochenende eng zusammengewachsen war.

           

Wir nahmen von diesem Lehrgang also nicht nur viele hilfreiche Erkenntnisse für die Schiedsrichterei und auch das Leben im Allgemeinen mit, sondern ebenfalls neue bzw. vertiefte Freundschaften, sodass bereits bei der Abreise die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen bestand.

 

Hannah Mitera

(TSV Germ. Arpke)

 

 

 

Seite zuletzt aktualisiert am: 03.06.2018

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